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Drucker

HP ENVY Drucker

Kurz eingeordnet: Die ENVY-Drucker sind HPs gehobene Heimserie mit Touchscreen und optional Fotofach, derzeit etwa als 6120e, 6520e und ENVY Photo 7200 und 7900 im deutschen Angebot.

Steckbrief HP ENVY Drucker
HerstellerHP Inc.
KategorieTintenstrahl-Multifunktionsgeräte für Familien und Foto-Interessierte
ZielgruppeFamilien (so von HP auf der deutschen Seite beschrieben)
Aktuelle Modelle (HP-Seite 2026)ENVY 6120e, ENVY 6520e, ENVY Photo 7200, ENVY Photo 7900
DisplayFarb-Touchscreen, 2,4 Zoll (6000er) bzw. 2,7 Zoll (Photo-Modelle)
Tempo laut HP6000er: 10 Seiten/Min. schwarz, 7 farbig; Photo: 15 schwarz, 10 farbig
Papierfach100 Blatt (6000er), 125 Blatt (Photo) plus Fotopapierfach bei den Photo-Modellen
StatusDruckerlinie weiter im Angebot; die Computer-Marke ENVY wird dagegen durch OmniBook ersetzt

Eine Marke, zwei Welten

Unter dem Namen ENVY führt HP zwei völlig verschiedene Produktfamilien: Laptops (seit 2009) und Drucker. Beim Googeln führt das regelmäßig zu Verwechslungen. Der 2024 angekündigte Rückzug der Marke betrifft ausschließlich die Computer, die nach und nach durch OmniBook ersetzt werden. In den geprüften Quellen findet sich kein Beleg, dass auch die Druckerlinie eingestellt wurde; die deutsche HP-Seite führt sie im Sommer 2026 mit aktuellen Cashback-Aktionen. Wikipedia nennt für das Ende der Druckerreihe 2026 in einer Infobox, ohne es im Text zu belegen, daher bleibt das ein Punkt, den man beobachten sollte.

Ausstattung der aktuellen Modelle

Die Einstiegsmodelle 6120e und 6520e unterscheiden sich im Kern durch den Vorlageneinzug: Das 6520e hat einen, das 6120e nicht. Beide haben ein 2,4-Zoll-Farbdisplay, ein 100-Blatt-Fach, automatischen Duplexdruck und randlosen Druck. Die ENVY-Photo-Modelle 7200 und 7900 legen ein separates Fotopapierfach, ein größeres 2,7-Zoll-Display und höhere Geschwindigkeit obendrauf; auch hier trennt der Vorlageneinzug die beiden Varianten.

Wie bei HP üblich, endet die Typenbezeichnung auf „e“. Das ist kein Zufall: Diese Geräte unterstützen das HP+-Programm, bei dem ein Konto, dauerhafte Internetverbindung und ausschließlich Original-Tinte vorausgesetzt werden. Im Gegenzug gibt es verlängerte Garantie und eine Testphase von Instant Ink. Wer fremde oder wiederbefüllte Patronen nutzen möchte, sollte diese Entscheidung bewusst treffen, am besten bereits bei der Einrichtung.

Wo ENVY im Sortiment sitzt

Nach unten grenzt sich ENVY gegen die DeskJet ab, nach oben gegen die OfficeJet-Pro-Geräte. Die ENVY-Modelle sind klar auf Wohnzimmer, Hausaufgaben und Fotodruck zugeschnitten, nicht auf Dauerlast. Wer regelmäßig mehrere hundert Seiten im Monat benötigt, kommt mit dem Tintentank oder einem Laser günstiger weg.

HP bewirbt die Geräte außerdem mit Recyclinganteilen: bis zu 60 % recycelter Kunststoff, Verpackung überwiegend aus Fasermaterial, dazu Energy-Star- und EPEAT-Zertifizierung. Das sind Herstellerangaben, die auf der Produktseite nicht unabhängig belegt werden.

Praktisch für die Alltagsnutzung ist die automatische WLAN-Fehlersuche, die HP bei allen vier Modellen nennt. Sie ersetzt keine saubere Netzwerkplanung, hilft aber, wenn nach einem Routerwechsel der Drucker nicht mehr gefunden wird.

Ein weiterer Praxispunkt ist die Einrichtung: HP führt Käufer über die App durch die Installation, auf Wunsch mit Instant-Ink-Anmeldung innerhalb von sieben Tagen. Wer das nicht möchte, kann den Schritt überspringen, verzichtet dann aber auf Aktionsvorteile wie Cashback, die an die Anmeldung gekoppelt waren.

Für wen passt das?

  • Familien, die Hausaufgaben, Formulare und gelegentlich Fotos drucken
  • Wer Touchscreen-Bedienung am Gerät wünscht
  • Nutzer, die bewusst entscheiden wollen, ob sie das HP+-Programm aktivieren