Kurz eingeordnet: Der Name OfficeJet steht bei HP für Büro-Tintenstrahler im Multifunktionsformat; das Basis-Label ist heute hinter OfficeJet Pro zurückgetreten und lebt vor allem bei mobilen Geräten fort.
| Hersteller | HP Inc. |
|---|---|
| Kategorie | Tintenstrahl-Multifunktionsgeräte für Büro und unterwegs |
| Einordnung | Wikipedia: Die OfficeJet ist das Multifunktions-Gegenstück zur DeskJet |
| Bekannter Vertreter | OfficeJet 250 Mobile mit Akku (ca. 225 ISO-Seiten pro Ladung laut HP), rund 3 kg, zehnseitigem Vorlageneinzug |
| Anschlüsse (OfficeJet 250) | USB, WLAN, Wi-Fi Direct, Bluetooth, AirPrint |
| In Tests erwähnt | OfficeJet 8012e (HP+-Gerät, test.de 2022) |
| Status | Auf der deutschen HP-Seite wird die Büro-Mittelklasse als OfficeJet Pro geführt; eine eigene aktuelle OfficeJet-Serie ist dort nicht prominent gelistet |
| Hinweis zur Datenlage | Dünn belegt: kein einheitlicher Starttermin der Reihe recherchierbar |
Ein Name mit wechselnder Bedeutung
Der Begriff OfficeJet begleitet HPs Tintenstrahlgeräte seit den Neunzigern. Die Idee war einfach: Ein Gerät, das druckt, scannt, kopiert und häufig auch faxt, sollte den Schreibtisch aufräumen. Wikipedia beschreibt die OfficeJet deshalb als Multifunktionsgegenstück zur DeskJet, also als dieselbe Drucktechnik mit mehr Funktionen drumherum. Ein genaues Einführungsjahr der Reihe ließ sich in den geprüften Quellen nicht sauber belegen, deshalb wird es hier nicht geschätzt.
Was heute unter OfficeJet läuft
Wer im Handel nach „OfficeJet“ ohne Zusatz sucht, findet zwei Gruppen. Zum einen Altgeräte und Restposten wie das OfficeJet 8012e, das 2022 von test.de im Zusammenhang mit dem HP+-Programm erwähnt wurde. Zum anderen die mobilen Modelle: Das OfficeJet 250 Mobile wurde 2017 getestet und richtet sich an Berufstätige unterwegs. Es hat einen eingebauten Lithium-Ionen-Akku, ein 2,65-Zoll-Farbdisplay, einen Einzug für zehn Seiten beim Scannen sowie Wi-Fi Direct und AirPrint. Die Schwächen laut Test: Die Geschwindigkeit bleibt hinter den Herstellerangaben zurück, doppelseitiges Scannen fehlt.
Auf der deutschen HP-Seite wird die Büro-Mittelklasse inzwischen unter OfficeJet Pro geführt. Das ist eine Namensverschiebung, keine Technikrevolution: Die Pro-Geräte sind die Nachfolger im Büroalltag, mit schnelleren Druckwerken und größeren Papierfächern.
Orientierung beim Kauf und Support
Für die Praxis heißt das: Wer eine alte OfficeJet besitzt, braucht oft noch Patronen und Treiber. Die Treiber stammen aus der HP-Software, die Einrichtung läuft über die HP-App oder den klassischen Treiberdialog des Betriebssystems. Wer neu kauft, sollte nach der Pro-Reihe schauen oder, bei mobilem Bedarf, prüfen, ob ein Smartphone-Fotodrucker ausreicht.
Wer eine gebrauchte OfficeJet erwirbt, sollte vor allem zwei Dinge klären: ob die benötigten Patronen noch in akzeptabler Qualität lieferbar sind und ob das Modell in neueren Betriebssystemen noch unterstützt wird. Beides lässt sich über die Typenbezeichnung auf dem Gerät und die HP-Supportseite klären.
Wegen der unscharfen Abgrenzung lohnt sich der Blick auf die Typenbezeichnung statt auf den Reihennamen. Die Ziffern verraten Funktionsumfang und Generation deutlich genauer als der Marketingname, und das „e“ am Ende weist auf HP+-Fähigkeit hin.
Für Gebrauchtkäufer gilt außerdem: Laut HP-FAQ kann die Dynamic-Security-Funktion modifizierte oder nicht von HP stammende Patronen blockieren, und Firmware-Updates können Patronen sperren, die zuvor funktionierten. Wer Alternativpatronen nutzt, sollte automatische Firmware-Updates deshalb bewusst abwägen.
Für wen passt das?
- Besitzer älterer OfficeJet-Geräte, die Treiber oder Patronen suchen
- Wer ein mobiles Multifunktionsgerät für unterwegs in Betracht zieht
- Käufer, die verstehen wollen, warum die Büroreihe heute OfficeJet Pro heißt