Kurz erklärt: Beim randlosen Druck wird das Papier bis zu den Kanten bedruckt, ohne den sonst üblichen weißen Rand; der Drucker druckt dazu minimal über das Blatt hinaus.
Normalerweise lassen Drucker einen schmalen Rand frei, weil die Mechanik das Blatt festhält und Tinte nicht im Gerät landen soll. Fotos wirken mit diesem Rahmen oft unfertig. Beim randlosen Druck vergrößert die Software das Bild leicht und druckt über die Kanten hinaus.
Technik dahinter
Damit nichts im Gerät verschmiert, enthält der Drucker eine Saugfläche im Papierschacht, die überschüssige Tinte aufnimmt. Sie füllt sich mit der Zeit, weshalb der Resttintenbehälter bei häufigem Foto-Randlosdruck schneller voll wird.
Was zu beachten ist
- Nicht alle Papierformate und Papiertypen sind randlos möglich
- Bildformat muss zum Papier passen, sonst wird beschnitten
- Im Dialog „Randlos“ aktivieren, nicht nur den Rand auf null setzen
Ein 3:2-Foto passt auf 10 × 15 Zentimeter ohne Beschnitt, auf A4 dagegen wird ein Stück abgeschnitten. Prüfen Sie die Vorschau vor dem Druck. Laserdrucker können in der Regel nicht randlos drucken, da sie das Papier mechanisch führen und der Toner nur auf der gesamten Fläche fixiert werden kann, die sie sicher greifen.
Praxistipp für Fotos
Wählen Sie im Programm die Papiergröße und das Format Ihres Bildes passend zueinander, etwa 10 × 15 Zentimeter. Aktivieren Sie im Treiber „Randlos“ und lassen Sie die Vorschau prüfen, ob wichtige Bildteile am Rand abgeschnitten werden. Ein Testdruck auf normalem Papier verhindert den Verbrauch von teurem Fotopapier.
Wenn Bilder trotz Randlos-Einstellung doch einen weißen Rand zeigen, liegt es oft am Papierformat im Dialog. Stimmt es nicht mit dem eingelegten Papier überein, rechnet der Drucker mit Rand und verkleinert das Bild.
Quelle: Wikipedia: Drucker (Computer) · Stand: Oktober 2026