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Drucker

HP DesignJet

Kurz eingeordnet: DesignJet ist HPs Großformat-Tintenstrahlreihe für Pläne, Plakate und Grafik; seit 1991 am Markt, aktuell etwa mit den Serien T850 und T950 für Architektur und Technik.

Steckbrief HP DesignJet
HerstellerHP Inc.
KategorieGroßformatdrucker (Plotter) mit Tintenstrahltechnik
Erster DesignJet1991, monochromer A0-Drucker mit 300 dpi
Installierte BasisRund drei Millionen Geräte bis 2016 (Herstellerangabe)
Aktuelle BeispieleDesignJet T850 und T950, vorgestellt am 3. November 2023
ZielgruppeArchitektur, Ingenieurwesen, Bau (AEC), GIS, Bildung, Grafik
TintenPigmenttinten; T950 mit Flex-Tech-Tinten, T850 mit 300-ml-Tinten
VariantenEinzelfunktion oder Multifunktion (Drucken, Scannen, Kopieren)
StatusFortgeführt

Plotter mit Tinte

1991 brachte HP den ersten Tintenstrahl-DesignJet, einen einfarbigen A0-Drucker mit 300 dpi. HP bezeichnete es damals als wegweisend, dass ein A1-Entwurf in etwa vier Minuten fertig war. 1993 folgte ein Farbmodell, 1994 die DesignJet 200 mit Rollenzufuhr. Bis 2016 zählte der Hersteller über ein Dutzend Serienerneuerungen und rund drei Millionen verkaufte Geräte.

Die Familie heute

Die DesignJet-Palette ist breit. HP unterscheidet laut Eigenangabe Büro, Grafik, Produktion und Fotolabor. Der Teil für technische Zeichnungen firmiert unter T-Serien. Die am 3. November 2023 vorgestellten Modelle T850 und T950 richten sich an Architektur, Ingenieurwesen und Bau, aber auch an GIS, Bildung und Kreative. Beide nutzen Pigmenttinten, es gibt Einzel- und Multifunktionsversionen. Das T950 hat laut HP einen integrierten Einzug, der Blätter nach Größe sortiert, einen Stapler für 40 Seiten und schnellere Ausgabe. Beide sollen weniger Wartung erfordern und bei Netzwerk und Software-Integration verbessert sein gegenüber T730 und T830.

Daneben bestehen Grafikreihen wie die Z-Serien: Die PostScript-Modelle Z2600 und Z5600 kamen 2016 und sollten bis zu 469 bzw. 650 Fuß pro Stunde schaffen. Typische Anwendungen sind CAD-Zeichnungen, Karten, Poster, Banner und Präsentationen.

Einordnung und Kaufkriterien

Im Vergleich zu normalen Tintendruckern geht es hier weniger um Seitenpreis als um Formatbreite, Rollenhandling und Tintenvolumen. Wer nur gelegentlich A3 benötigt, fährt meist mit einem Weitformat-Tintenstrahler der OfficeJet-Pro-Klasse oder einem Druckdienstleister günstiger. Wer regelmäßig Pläne in A1 oder A0 plottet, braucht dagegen einen echten Plotter.

Weil die Geräte groß sind, zählen Aufstellort, Stromversorgung und Wartungsvertrag. HP bietet Supportpakete an und beschreibt berührungsfreie Tintenwartung sowie automatische Ein- und Ausschaltzeiten. Die Angaben zu Papierbreiten und Geschwindigkeiten sollten im Datenblatt des einzelnen Modells geprüft werden; die zitierte HP-Seite nennt dazu keine Zahlen.

Als Faustregel gilt: Je größer das Format, desto wichtiger werden Rollenwechsel, Schneidemechanik und Software, weniger der reine Papierdurchsatz.

Ein letzter Punkt betrifft die Software: Plotter werden meist aus CAD- oder Grafikprogrammen über spezielle Treiber angesteuert, und Dateiformate wie PDF oder PostScript beeinflussen Tempo und Farbtreue erheblich. Testdrucke mit eigenen Plänen sind daher aussagekräftiger als jede Datenblattzahl. Auch Zubehör wie Ständer, Stapler und Rollenhalter verändert den Arbeitsablauf spürbar.

Für wen passt das?

  • Architektur- und Ingenieurbüros mit regelmäßigem Plan-Druck
  • Behörden und Bildungseinrichtungen mit Karten- und Posterbedarf
  • Wer klären will, ab wann sich ein Plotter gegenüber Druckdienstleistern lohnt