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Druckertechnik

Duplexdruck

Kurz erklärt: Duplexdruck bedeutet, dass ein Drucker automatisch beide Seiten eines Blattes bedruckt, ohne dass das Papier von Hand gewendet werden muss.

Der Begriff stammt vom lateinischen „duplex“, doppelt. Bei Geräten mit automatischem Duplex zieht der Drucker das Blatt nach der ersten Seite in einen Wendeweg und bedruckt dann die Rückseite. Ohne diese Einheit müssen Sie das Papier selbst umdrehen, was der Druckdialog als manuellen Duplex anbietet.

Nutzen im Alltag

Zwei Seiten pro Blatt halbieren den Papierbedarf. Bei einem 60-seitigen Skript sind es 30 statt 60 Blatt, und der Stapel wird deutlich dünner. Auch Heftmappen und Handouts wirken kompakter.

Worauf zu achten ist

  • Heftkante: lange Kante bindet wie ein Buch, kurze wie ein Kalender
  • Papiergewicht: sehr dünnes Papier scheint durch, zu dickes passt nicht durch den Wendeweg
  • Tintenstrahl: Die erste Seite muss trocknen, daher dauert Duplex hier länger

Falls die Rückseite verkehrt herum gedruckt wird, ist die Bindungskante im Dialog falsch eingestellt. Bleibt das Papier beim Wenden hängen, reinigen Sie die Einzugswalzen und prüfen, ob die Duplexeinheit sauber eingerastet ist. Fehlt die Option im Dialog ganz, ist meist der Treiber nicht der Herstellertreiber.

Manuellen Duplex richtig einsetzen

Ohne Duplexeinheit druckt das Gerät zuerst alle ungeraden Seiten, danach legen Sie den Stapel wieder ein. Die korrekte Ausrichtung, also bedruckte Seite nach oben oder unten, steht in der Anleitung. Machen Sie einen Test mit drei Blatt, bevor Sie ein langes Dokument starten, damit nichts verkehrt herum landet.

Ein Nebeneffekt: Weniger Papier senkt auch Versandgewicht und Ablagevolumen. In Büros mit Archivpflicht entsteht dadurch spürbar weniger Stapel, und Ordner bleiben schlanker, ohne dass sich Inhalte ändern.

Quelle: Wikipedia: Duplexdruck · Stand: Oktober 2026