Kurz eingeordnet: OfficeJet Pro ist HPs Büro-Tintenstrahlreihe für Homeoffice und kleine Teams: Serien 8120, 8130, 9120 und 9130 mit Duplex, Vorlageneinzug und Touchscreen.
| Hersteller | HP Inc. |
|---|---|
| Kategorie | Büro-Tintenstrahl-Multifunktionsgeräte |
| Zielgruppe | Homeoffice und kleine Unternehmen; 9120/9130 laut HP für Teams von etwa 2 bis 10 Personen |
| Aktuelle Serien (HP-Seite 2026) | 8120, 8130, 9120, 9130 sowie 9720 und 9730 |
| Tempo laut HP | 8120: 20 Seiten/Min. schwarz, 10 farbig; 9120: 22/18 |
| Ausstattung | Automatischer Duplexdruck, Vorlageneinzug (35 Blatt bei 8120 und 9120), Touchscreen 2,7 bzw. 4,3 Zoll |
| Funk | Dual-Band-WLAN; Betrieb laut Fußnote nur im 2,4-GHz-Netz |
| Besonderheit | Modelle mit „e“ (OfficeJet Pro 8000e und 9000e) unterstützen HP+ |
| Status | Fortgeführt; ersetzt in der Praxis die frühere Basis-OfficeJet |
Die Reihe im Büroalltag
OfficeJet Pro ist die Antwort auf die Frage, was zwischen einem Heimdrucker und einem Laser liegt. HP positioniert die Geräte für Homeoffice und kleine Unternehmen, die Druck, Scan und Kopie in professioneller Qualität brauchen. Das Prinzip bleibt Tinte, aber mit Pigmenttinte und großen Papierfächern, sodass Dokumente wischfester und lichtechter ausfallen als bei reinen Heimgeräten, so jedenfalls die Herstellerangabe. Unabhängige Messwerte dazu liefert die HP-Seite nicht.
Die Serien im Detail
Die 8120 druckt und scannt mit einem 35-Blatt-Einzug, 225-Blatt-Fach und 2,7-Zoll-Touchscreen; die 8130 ergänzt Fax und einen seitlichen USB-Anschluss, druckt aber nur duplex, nicht automatisch beidseitig scannend. Die 9120 hebt das Tempo auf 22 Seiten in Schwarz, bringt einen Duplex-Vorlageneinzug und ein 250-Blatt-Fach mit. Die 9130 setzt auf einen 4,3-Zoll-Touchscreen und Einzel-Durchlauf-Duplexscan. Dazu kommen die Reihen 9720 und 9730 mit größerer Leistung. Die HP-Seite enthält an einigen Stellen widersprüchliche Angaben zu Tempo und Displaygrößen, deshalb lohnt der Blick ins Datenblatt des konkreten Modells.
Alle Serien unterstützen Instant Ink, wenn der Drucker direkt mit dem Internet verbunden ist. Die Geräte mit „e“ in der Bezeichnung sind HP+-Drucker: Sie verlangen ein Konto, Online-Verbindung und ausschließlich Original-Tinte.
Abgrenzung und Auswahl
Verglichen mit DeskJet und ENVY bietet die Pro-Reihe mehr Dauerlast und schnellere Seiten, verglichen mit Tintentank-Geräten dagegen höhere Folgekosten pro Seite, wenn man viel druckt. Gegenüber LaserJet punkten die Tintenmodelle bei Farbdruck und Anschaffung, verlieren aber bei kleinen, selten genutzten Büros: Eingetrocknete Düsen sind ein typischer Fehler, wenn tagelang nichts gedruckt wird.
Als Faustregel hilft die Teamgröße. Allein oder zu zweit genügt meist die 8000er-Reihe, ab einer Handvoll Personen kommt die 9000er-Reihe in Betracht. Wer sehr viele Schwarz-Weiß-Seiten druckt, sollte zusätzlich einen Laserdrucker ansehen.
Vor dem Kauf sollten außerdem die laufenden Kosten geprüft werden: Patronenpreise, Reichweite nach ISO-Norm und die Frage, ob ein Abo wie Instant Ink für das eigene Druckvolumen sinnvoll ist.
Bedenken Sie zuletzt die Funknetze: Dual-Band bedeutet nicht, dass das 5-GHz-Band für den Druck genutzt wird. Wer ein reines 5-GHz-WLAN betreibt, sollte vor dem Kauf prüfen, ob sich ein 2,4-GHz-Netz parallel einrichten lässt oder ob ein Ethernet-Anschluss zur Verfügung steht.
Für wen passt das?
- Homeoffice und Kleinbüros mit regelmäßigem Farbdruck
- Teams mit mehrseitigen Scanvorlagen, die einen Duplex-Einzug brauchen
- Wer bewusst zwischen HP+ und freier Tintenwahl entscheiden möchte