Kurz eingeordnet: ZBook ist HPs mobile Workstation-Reihe seit September 2013 für Konstruktion, Grafik und KI-Arbeit; 2025 kamen ZBook Ultra, X, Fury 18 und 8 hinzu.
| Hersteller | HP Inc. |
|---|---|
| Kategorie | Mobile Workstations (ISV-zertifizierte Profi-Grafik) |
| Einführung | 10. September 2013 mit ZBook 14, 15 und 17 |
| Vorgänger | EliteBook-Mobile-Workstations |
| Generation 2020 | G7 mit Firefly, Power, Create, Studio und Fury |
| Generation 2023/2024 | G10 (29. März 2023), G11 (27. März 2024) |
| Neuheiten 2025 | Fury 18 G1i und Ultra 14 G1a (10. Januar), ZBook 8 G1i/a und X G1i (18. März) |
| Linien 2026 (Windows Central) | X, Fury, Ultra, Power und 8, 14 bis 18 Zoll |
| Status | Fortgeführt, nicht in die Omni-Umstellung einbezogen |
Workstations zum Mitnehmen
Am 10. September 2013 stellte HP die ZBook 14, 15 und 17 vor, als tragbare Variante der Z-Workstations. Bis dahin liefen mobile Workstations unter dem EliteBook-Namen. Die Geräte sind auf professionelle Anwendungen ausgelegt: CAD, 3D-Rendering, Videoschnitt, Simulation und zunehmend lokale KI-Modelle. Typisch sind ISV-zertifizierte Grafiklösungen, also Treiber, die von Softwareherstellern für bestimmte Programme freigegeben sind.
Entwicklung der Linien
Bis 2019 durchlief die Reihe die Generationen G2 bis G6 mit Thunderbolt 2 und 3 sowie Wi-Fi 6 ab der G6. 2020 brachte die G7 eine neue Linienstruktur mit Firefly, Power, Create, Studio und Fury. Die G9 folgte im Mai 2022, die G10 am 29. März 2023 erstmals mit AMD-Ryzen-Optionen in einigen Linien, die G11 am 27. März 2024 mit Fokus auf KI. 2025 erweiterte HP das Portfolio: Am 10. Januar erschienen die ZBook Fury 18 G1i und die ZBook Ultra 14 G1a, am 18. März die ZBook 8 G1i/a und die ZBook X G1i. Windows Central führt die Familie im Mai 2026 als ZBook X, Fury, Ultra, Power und 8 mit Displaygrößen von 14 bis 18 Zoll.
Abgrenzung
Im Unterschied zu EliteBook und ProBook liegt der Schwerpunkt nicht auf Mobilität und Verwaltung, sondern auf Rechenleistung, Grafik und Kühlung. Das macht die Geräte schwerer, lauter bei Last und deutlich teurer. Die Marke wurde nicht in die Omni-Umstellung einbezogen und behält ihren Namen. Wikipedia beschreibt die Details der 2025er-Modelle nicht, die Aufzählung beschränkt sich auf Namen und Termine.
Wer eine ZBook erwägt, sollte zuerst die eigenen Programme prüfen: Welche Grafikkarte empfiehlt der Softwarehersteller, wie viel Arbeitsspeicher wird benötigt, und braucht man ECC-Speicher? Für Büro und Surfen sind solche Geräte überdimensioniert. Für die Pflege gelten die üblichen Regeln: Lüfter und Kühlkörper reinigen, bei nachlassender Leistung Temperaturverlauf prüfen und gegebenenfalls Wärmeleitpaste erneuern.
Die Stufenlogik der neuen Business-Namen (Ultra, X, 8) macht die Einordnung leichter als die älteren Linien Firefly, Create oder Studio, die teils ausgemustert wurden.
Zusätzlich sollten Sie die Stromversorgung beachten: Leistungsstarke Workstations benötigen oft Netzteile mit hoher Wattzahl, und Ladeleistung per USB-C reicht bei Spitzenlast nicht immer aus. Das gehört in die Planung, wenn man mehrere Geräte im Team ausrollt.
Für wen passt das?
- Konstrukteure, Videoschnitt- und 3D-Profis mit Zertifizierungsbedarf
- Teams, die lokale KI-Modelle auf dem Laptop betreiben wollen
- Käufer, die ZBook gegen EliteBook und OmniBook abgrenzen müssen