Kurz eingeordnet: ProBook ist HPs günstigere Business-Laptopreihe seit 2009; 2025 kehrte sie als ProBook 4 (G1a, G1iR, G1i, 14 und 16 Zoll) mit Zahlenstufen zurück.
| Hersteller | HP Inc. |
|---|---|
| Kategorie | Business-Laptops unterhalb der EliteBook |
| Einführung | April 2009 (s-Serie); b-Serie Oktober 2009, m-Serie September 2009 |
| Vorgänger | HP Compaq B- und S-Serie |
| Neuaufstellung | ProBook 4 auf der HP Amplify 2025 (Artikel vom 18. März 2025) |
| Varianten ProBook 4 | G1a (AMD), G1iR und G1i (Intel), je 14 und 16 Zoll |
| Stufen | Gerade Zahlen: 4 und 2 für Einstieg |
| Zielgruppe | Kleine und mittlere Unternehmen, Remote-Arbeit |
| Status | Fortgeführt, umbenannt |
Die Business-Mittelklasse
Die ProBook startete im April 2009 mit der s-Serie. Die b-Serie folgte im Oktober, die 13,3-Zoll-Variante 4310s im Juni. Sie löste die HP-Compaq-Notebooks der B- und S-Serie ab. Laut Wikipedia verkaufte HP Business-Desktops bis 2013 weiter unter Compaq, Laptops dagegen unter ProBook. Die Geräte sollten preislich unter der EliteBook liegen, boten aber Business-Merkmale wie Aluminiumgehäuse (ab 2010), Multitouch-ClickPad und später Sicherheitsfunktionen. Ab 2013 galt das Generationenschema G0 und aufwärts; die Liste reicht bis zur G10 mit Windows 11.
ProBook 4 und ProBook 2
Im Rahmen der Umbenennung der Business-Palette führte HP die Zahlenstufen ein. Notebookcheck berichtete am 18. März 2025 über die ProBook 4: Auf der HP Amplify vorgestellt, gibt es sie in 14 und 16 Zoll in drei Plattformvarianten. Die G1a nutzt AMD-Ryzen-5- und Ryzen-7-Chips mit 16 TOPS NPU, die G1iR Intel Core Ultra 3, 5 und 7 (Meteor Lake) und optional einen Core 5-1334U der 13. Generation, die G1i Core Ultra 5 und 7 ohne vPro, teils mit einer RTX 3050 mit 4 GB. HP bewirbt „Entry-Level-KI“ für Remote-Arbeit und Zusammenarbeit. Notebookcheck merkt an, HP führe die Serie als Wiederbelebung früherer Modelle wie des ProBook 445 G8 und 450 G9 fort. Eine ProBook 2 taucht in Windows Centrals Überblick (Stand Mai 2026) als noch günstigere Stufe auf, belastbare Detaildaten dazu fehlen.
Abgrenzung
Zur EliteBook trennt die ProBook vor allem Material, Ausstattungstiefe und Support-Optionen. Zur Verbrauchermarke OmniBook trennt sie die Zielgruppe: ProBook-Geräte sind auf Verwaltung, Sicherheit und Gerätemanagement ausgelegt. In Kleinbetrieben ist das häufig der Sweet Spot, weil Leistung und Preis stimmen und Business-Betriebssysteme vorinstalliert sind.
Bei der Auswahl sind vor allem Display, Arbeitsspeicher und Anschlüsse relevant; die Zahlen im Namen verraten nur Zielgruppe und Stufe, nicht die Prozessorplattform. Die Buchstaben am Ende zeigen diese: a für AMD, i für Intel.
Zur Datenlage: Der Zusammenhang zwischen neuen Zahlen-Namen und den älteren dreistelligen Bezeichnungen (z. B. 440, 450, 460) wird in den geprüften Quellen nicht ausdrücklich erklärt und hier deshalb nicht behauptet.
Noch ein Kaufkriterium ist der Speicher: Notebookcheck berichtete von neuen ProBook-Modellen mit einer UFS-Speicherlösung von 128 GB, die weniger Spielraum bietet als eine klassische SSD. Prüfen Sie daher die Angaben zum Datenträger genau, bevor Sie eine Konfiguration wählen.
Für wen passt das?
- Kleine Unternehmen, die robuste, aber günstigere Business-Notebooks suchen
- Besitzer älterer ProBook-Generationen, die Nachfolger einordnen wollen
- IT-Einkäufer, die Plattformvarianten G1a/G1i/G1iR unterscheiden müssen