Kurz erklärt: Die Grafikkarte (GPU) berechnet das Bild für den Monitor und beschleunigt 3D-Grafik, Videoschnitt und KI-Berechnungen; sie kann fest verbaut, integriert oder als Steckkarte vorhanden sein.
Die GPU ist für viele gleichartige Rechenoperationen gebaut, die Bildpunkte, Texturen und Schatten betreffen. Sie arbeitet mit eigenem schnellem Speicher, dem VRAM, der Texturen und Bildpuffer hält.
Integriert oder dediziert
Eine integrierte Grafikeinheit sitzt im Prozessor und teilt sich den Arbeitsspeicher. Sie genügt für Office, Streaming und einfache Spiele. Eine dedizierte Karte besitzt eigene Chips und Speicher, liefert mehr Leistung und verbraucht deutlich mehr Strom.
Für wen sich was lohnt
- Büro und Alltag: integrierte Grafik
- Foto- und Videobearbeitung: dedizierte Karte oder starke integrierte Einheit
- Spiele in hoher Auflösung: dedizierte Karte mit ausreichend VRAM
In Notebooks ist die Grafikeinheit meist aufgelötet und nicht austauschbar; die Leistung hängt zusätzlich von der erlaubten Leistungsaufnahme ab. Gleiche Modellnamen können deshalb unterschiedlich schnell sein. Treiber des Herstellers aktuell zu halten behebt Darstellungsfehler und verbessert oft die Leistung in neuen Spielen oder Programmen.
Treiberpflege und Kühlung
Aktualisieren Sie den Grafiktreiber über die Seite des Herstellers, wenn Spiele oder Programme Fehler zeigen. Halten Sie Lüfter frei von Staub, da Hitze die Leistung dämpft. Bei Notebooks mit zwei Grafikeinheiten wechselt das System automatisch zwischen sparsamer und leistungsstarker Variante, was sich in den Einstellungen pro Programm festlegen lässt.
Hinweis zu Anschlüssen: Welche Monitore Sie anschließen können, hängt von den Ausgängen der Karte ab. Prüfen Sie vor dem Kauf, ob HDMI und DisplayPort in der benötigten Version und Anzahl vorhanden sind.
Quelle: Wikipedia: Grafikprozessor · Stand: Oktober 2026