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HP OmniBook

Kurz eingeordnet: OmniBook ist HPs neue Verbraucher-Laptopmarke: 2024 angekündigt, 2025 ausgerollt, ersetzt sie Pavilion, Envy und Spectre in den Stufen 3, 5, 7, X und Ultra.

Steckbrief HP OmniBook
HerstellerHP Inc.
KategorieVerbraucher-Laptops (mit KI-Prozessoren/NPU)
UrsprungErste OmniBook-Reihe ab Juni 1993 (OmniBook 300), um 2002 nach der Compaq-Übernahme eingestellt
NeustartMai 2024: Ankündigung der Omni-Marken; OmniBook X mit Snapdragon X Elite zuerst, OmniBook Ultra im November 2024, OmniBook 7 im April 2025
Stufen3 (Einstieg, nur AMD), 5, 7, X, Ultra (Spitze)
ErsetztPavilion (3 und 5), Envy (X und 7), Spectre (Ultra), HP Essential (3)
ProzessorenAMD Ryzen, Intel Core Ultra, Qualcomm Snapdragon X je nach Stufe
NummernlogikUngerade Zahlen für Verbraucher, gerade für Geschäftskunden (Elite/Pro)
Status 2026Einheitliche Verbraucher-Laptopmarke von HP; Pavilion, Envy und Spectre laufen aus

Ein altes Etikett, neu belebt

Die OmniBook ist keine Erfindung von 2025. HP brachte im Juni 1993 die erste OmniBook 300 heraus, ein 2,9 Pfund leichtes Subnotebook mit AMD-386SX-Prozessor, 9-Zoll-VGA-Display und vorinstallierten Office-Programmen im ROM. Nach der Übernahme von Compaq im Jahr 2002 verschwand der Name zugunsten von Presario, HP Compaq und Pavilion. Rund 22 Jahre später holte ihn HP zurück.

Wichtig für die zeitliche Einordnung: Die Umstellung wurde nicht erst 2025, sondern bereits im Mai 2024 angekündigt. 2025 war das Jahr, in dem die Stufen 3, 5 und 7 in den Handel kamen und die alten Namen Zug um Zug verdrängten.

Die Stufen im Überblick

Die Leiter reicht von OmniBook 3 über 5 und 7 bis zu X und Ultra. Die 3 ist das Einstiegsmodell mit AMD-Ryzen-Prozessor und ersetzt die Essential-Linie. Die 5 gibt es mit AMD oder Intel Core Ultra und tritt die Nachfolge der Pavilion an. Die 7 gibt es als Clamshell, als Flip-2-in-1 und als Aero und sitzt zwischen den früheren Pavilion- und Envy-Geräten. Die X-Stufe kommt mit AMD, Intel oder Snapdragon und löst die Envy-Reihe ab. Ganz oben steht die Ultra-Reihe als Spectre-Nachfolger, 14 Zoll mit OLED-Display ab Werk. Alle aktuellen Modelle bringen eine KI-Recheneinheit (NPU) und Windows Copilot mit.

Die Zahlenlogik ist neu: Ungerade Ziffern kennzeichnen Verbrauchergeräte, gerade Ziffern die Business-Reihen EliteBook und ProBook. Aus dem Namen lässt sich also schnell die Zielgruppe ablesen.

Was das für Käufer und Support heißt

Eine bestehende Pavilion oder Envy wird nicht umbenannt; sie behält ihren Namen, und Treiber und Handbücher bleiben unter der alten Bezeichnung auffindbar. Beim Neukauf ist die Stufe wichtiger als der Name: Wer einen Alltagsrechner sucht, schaut auf 3 und 5, wer Leistung und Display möchte, auf X und Ultra.

Zu beachten ist, dass der Name allein wenig über die Prozessorplattform sagt. Dieselbe Stufe kann mit AMD, Intel oder Qualcomm erscheinen, und Windows-on-Arm-Geräte laufen nicht mit jeder Software gleich reibungslos. Vor dem Kauf lohnt deshalb der Blick in die technische Spezifikation, auf Arbeitsspeicher, SSD und Anschlüsse.

Gaming ist ausgenommen: OMEN (und damit auch Victus) bleibt außerhalb der Omni-Systematik und wird ab 2026 sogar in eine andere Marke eingegliedert.

Ein Tipp für die Suche im Netz: Geben Sie bei Treiber- oder Anleitungsfragen immer die vollständige Modellnummer ein (etwa 14-fe000 für ein frühes OmniBook X), nicht nur den Reihennamen. Die Stufenbezeichnung allein reicht bei HP nicht, um Treiberpakete zuverlässig zuzuordnen.

Für wen passt das?

  • Käufer, die verstehen wollen, was aus Pavilion, Envy und Spectre geworden ist
  • Wer eine Verbraucher-Laptopstufe für Alltag, Studium oder Kreativarbeit auswählt
  • Support-Suchende, die Treiber für ältere Geräte unter alter Bezeichnung finden müssen