Kurz eingeordnet: Die ENVY-Laptops starteten im Oktober 2009 als Premium-Reihe und werden seit der Umstellung 2024/25 durch OmniBook 7 und OmniBook X abgelöst.
| Hersteller | HP Inc. |
|---|---|
| Kategorie | Verbraucher-Laptops der gehobenen Klasse |
| Einführung | 15. Oktober 2009 mit Envy 13 und Envy 15 |
| Vorläufer | Voodoo Envy (nach der VoodooPC-Übernahme 2006) |
| Bruch 2012 | Envy 13 bis 17 ausgemustert; umgelabelte Pavilion-Laptops wurden zur Envy-Notebookreihe |
| Rebranding | Mai 2024: Ablösung durch Omni-Marken angekündigt |
| Nachfolger | OmniBook X (laut HP) bzw. OmniBook 7 und X (laut Wikipedia) |
| Wikipedia-Infobox | Laptops: Ende 2025 |
| Status | Ersetzt; Altgeräte noch im Handel |
Vom Premium-Label zum Massenprodukt
Die ENVY-Laptops erschienen am 15. Oktober 2009 mit den Modellen Envy 13 und Envy 15. Sie gingen aus dem Voodoo-Envy hervor, einem Produkt der Spielerfirma VoodooPC, die HP 2006 übernommen hatte. Zunächst waren sie als Aluminium-Premiumgeräte positioniert. 2010 erschienen nur noch Envy 14 und 17, die Envy 13 wurde still eingestellt. 2012 strich HP alle vier Größen, und umbenannte Pavilion-Laptops bildeten die neue Envy-Notebookreihe, ergänzt durch das Hybridgerät Envy x2.
Die Rolle zwischen Pavilion und Spectre
Im Portfolio sitzt die Envy damit seit 2012 über der Pavilion und unter der Spectre. Sie bot ordentliche Displays, starke Prozessoren und teils dedizierte Grafikeinheiten für Fotobearbeitung, ohne den Premiumanspruch der Spectre. 2014 wurde die Marke außerdem auf Desktops und Drucker ausgedehnt, was zur bis heute bestehenden Doppeldeutigkeit führt: ENVY meint sowohl Computer als auch Tintenstrahldrucker.
Die Ablösung durch OmniBook
Im Mai 2024 verkündete HP, Envy, Pavilion und Spectre durch die Omni-Marken zu ersetzen. HPs eigener Rückblick nennt die OmniBook X als Nachfolgerin der Envy, Wikipedia nennt zusätzlich die OmniBook 7. Die Infobox verzeichnet das Ende der Laptoplinie für 2025; ein Übersichtsartikel von Windows Central (Stand 27. Mai 2026) beschreibt Envy als ausgemustert, aber noch als Altbestand verkäuflich.
Wer ein ENVY-Notebook besitzt, muss nichts tun. Die Garantie bleibt, und Support-Seiten führen das Modell weiter unter seiner Nummer. Beim Neukauf sollten Sie jedoch nach den Omni-Stufen suchen. Wichtig ist auch die Abgrenzung zu den ENVY-Druckern, die ihren Namen behalten (siehe eigener Eintrag).
Für gebrauchte Envy-Geräte gilt: Prüfen Sie Akku, Lüfter und Scharniere, denn bei dünnen Alugehäusen sind das typische Verschleißpunkte, und achten Sie darauf, ob die SSD ersetzbar ist. Ältere Modelle haben je nach Baujahr nicht alle Windows-11-Voraussetzungen.
Fazit: ENVY steht für eine klar umrissene Epoche der HP-Notebooks, deren Ende 2024 beschlossen wurde und die 2025 in den Handel auslief.
Gerade bei Altgeräten bleibt die Wiederherstellung wichtig: Prüfen Sie vor einem Verkauf oder Neustart, ob die Wiederherstellungspartition und ein Recovery-Medium vorhanden sind. Außerdem sollten Daten vorab gesichert und das Gerät aus allen Konten abgemeldet werden.
Für wen passt das?
- Besitzer eines ENVY-Notebooks, die Support und Nachfolge klären wollen
- Käufer, die ENVY-Laptop und ENVY-Drucker auseinanderhalten müssen
- Gebrauchtkäufer, die Modelle der Reihe bewerten