Kurz erklärt: Ein Multifunktionsdrucker vereint Drucken, Scannen und Kopieren in einem Gerät, oft ergänzt um Fax, Duplexeinheit, Vorlageneinzug und Netzwerkfunktionen.
Statt dreier Geräte steht ein einziges auf dem Schreibtisch. Der Scanner sitzt über dem Druckwerk, die Kopierfunktion kombiniert beides. Im Büro heißen solche Geräte MFP, multifunction printer.
Was sich unterscheidet
Gerade bei Heimgeräten schwankt die Ausstattung stark. Ein einfaches Modell scannt nur vom Glas, ein besseres hat einen automatischen Vorlageneinzug und Duplexscan. Dazu kommen Faxfunktion, Speicherkartenleser, Touchdisplay und Cloud-Dienste.
Vor- und Nachteile
- Platz- und Kostenersparnis gegenüber Einzelgeräten
- Zentrale Bedienung über Display oder App
- Fällt das Gerät aus, stehen alle Funktionen still
Manche Funktionen laufen nur mit Herstellersoftware, zum Beispiel Scan-to-PC. Prüfen Sie bei einem Kauf, ob Ihr Betriebssystem unterstützt wird und ob WIA, TWAIN oder AirScan als Scanschnittstelle vorhanden sind. Beim Vergleich zählen die Folgekosten der Tinte oder des Toners häufig mehr als der Anschaffungspreis; die Seitenpreise der Verbrauchsmaterialien lassen sich anhand der Reichweiten ausrechnen.
Auswahl nach Nutzung
Überlegen Sie vorab, welche Funktionen Sie wirklich brauchen: Wer häufig mehrseitige Verträge scannt, braucht den Einzug, wer Fotos druckt, einen Kartenleser und Fotoeinzelfach. Faxfunktion benötigen heute nur noch wenige. Weniger Zusatzfunktionen bedeuten oft weniger Fehlerquellen und einen günstigeren Preis.
Ein Wort zur Lebensdauer: Viele Heimgeräte halten fünf bis acht Jahre, bevor Verschleißteile oder fehlende Treiber sie beenden. Wer auf Updates und Ersatzteile achtet, kann das Gerät länger nutzen und spart unnötigen Elektroschrott.
Quelle: Wikipedia: Multifunktionsgerät · Stand: Oktober 2026