Kurz eingeordnet: Color LaserJet Pro ist HPs Farblaser-Reihe für kleine Büros; die 4000er-Familie (4202, 4302) druckt bis zu 33 Seiten pro Minute, duplex und mit Ethernet, WLAN und Wi-Fi Direct.
| Hersteller | HP Inc. |
|---|---|
| Kategorie | Farblaserdrucker und Farblaser-Multifunktionsgeräte für kleine Arbeitsgruppen |
| Beispiele aktuelle Familie | Color LaserJet Pro 4202 und 4302 (MFP 4302dw, 4302fdw); daneben MFP 3302 |
| Tempo | Bis zu 33 Seiten/Min. (Farbe und Schwarz) laut Händlerlisting der 4000er-Familie |
| Empfohlenes Volumen | 750 bis 4.000 Seiten pro Monat (4000er-Familie) |
| Funktionen | Automatischer Duplexdruck, Drucken/Kopieren/Scannen, bei fdw-Modellen Fax |
| Anschlüsse | Ethernet, USB, Wi-Fi Direct, AirPrint, Mopria, teils Bluetooth |
| Sprachen | PCL 5e, PCL 6, PostScript Level 3, PDF, PWG |
| Status | Fortgeführt; erste Color LaserJet erschien bereits 1994 |
Farblaser für kleine Gruppen
Der erste Color LaserJet erschien im September 1994; er druckte zwei Seiten pro Minute in Farbe. Die heutige Pro-Reihe ist die kompakte Ausprägung für kleine Arbeitsgruppen. Händlerseiten beschreiben die 4000er-Familie als „ideal für kleine Arbeitsgruppen“, die Empfehlung liegt bei 750 bis 4.000 Seiten im Monat. Das ist weniger als bei Enterprise-Geräten und deutlich mehr, als ein Heimgerät auf Dauer verträgt.
Technik und Ausstattung
Die Familie umfasst Einzelfunktionsgeräte und Multifunktionsmodelle. Das Kürzel dw steht für Duplex und WLAN, dn für Duplex und Netzwerk, f für Fax. Alle gelisteten Geräte drucken automatisch beidseitig. Die Auflösung liegt je nach Modell bei 600 × 600 oder 1.200 × 1.200 dpi, das größte Format ist A4. Neben den üblichen Druckersprachen PCL und PostScript Level 3 werden PDF und PWG unterstützt, was die Einbindung in Büronetze erleichtert. Für mobiles Drucken nennen die Listings AirPrint und Mopria.
Gegenüber dem monochromen LaserJet Pro sind Toner und Gerät teurer, dafür entfallen Umwege für farbige Präsentationen. Wer fast nur schwarzweiß druckt, spart mit dem Mono-Modell.
Was beim Kauf zu beachten ist
Zwei Fragen entscheiden: Brauche ich Farbe regelmäßig, und akzeptiere ich HP+? Einzelne Modelle sind als „HP+-kompatibel oder Standardgerät“ gelistet, und Berichte wie der von test.de aus dem Jahr 2022 warnten, dass HP+ bei Lasermodellen mit „e“ ab Werk aktiv sei. Prüfen Sie daher in den technischen Daten, welche Variante vor Ihnen liegt.
Weitere Kostenpunkte sind der Toner in vier Farben, die Bildtrommel- und Fixiereinheit als Verschleißteile und der Stromverbrauch im Standby. Die ISO-Reichweitenangabe der Hersteller wird im Alltag selten erreicht, weil Deckungsgrad und Druckprofil abweichen.
Im Vergleich zu Tintenmodellen der OfficeJet-Pro-Reihe sind Laserdrucker unempfindlicher gegen lange Standzeiten und liefern bei Textdokumenten gestochen scharfe Ergebnisse. Fotos und Farbverläufe geraten dagegen häufig besser auf Tintengeräten. Bei Hybridbedarf lohnt ein Vergleich der Seitenpreise beider Techniken.
Als Praxistipp gilt, Farblaser nicht zu klein zu wählen: Wer mehrere Nutzer bedient, sollte lieber ein Modell mit höherem empfohlenen Monatsvolumen nehmen, weil Verschleißteile wie Trommel und Fixiereinheit bei dauerhafter Überlast früher ausfallen und Folgekosten erzeugen.
Für wen passt das?
- Kleine Büros mit Farbbedarf für Angebote, Flyer und Präsentationen
- Arbeitsgruppen, die schnelle, wischfeste Ausdrucke wollen
- Käufer, die Laser statt Tinte wegen Standzeiten bevorzugen