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HP Spectre

Kurz eingeordnet: Spectre war ab 2012 HPs Premium-Laptopreihe (bekannt als Spectre x360); die letzten Modelle liefen bis Juli 2025, Nachfolger ist die OmniBook-Ultra-Reihe.

Steckbrief HP Spectre
HerstellerHP Inc.
KategoriePremium-Ultrabooks und Convertibles
StartCES 2012 mit dem Envy 14 Spectre
FlaggschiffAb 2015 HPs Premium-Laptopreihe; erstes Spectre x360 im März 2015
BesonderheitenSpectre Folio (Oktober 2018), Spectre Fold (faltbar, September 2023)
Zuletztx360 mit Intel Core Ultra (2023/2024)
AuslaufErsetzt ab Juli 2025 durch OmniBook Ultra (laut Wikipedia)
NachfolgerOmniBook Ultra und Ultra Flip
StatusEingestellt / ersetzt

Aus der Envy-Familie ins Rampenlicht

Die Spectre begann nicht als eigene Marke. Auf der CES 2012 zeigte HP das Modell Envy 14 Spectre, ein besonders hochwertiges Ultrabook. Daraus wurden Envy Spectre XT, der Hybrid Spectre 13 x2 (2013) und die All-in-One-Variante Spectre One. 2015 stieg die Spectre zur Flaggschiffserie für Verbraucher auf. Im März desselben Jahres erschien das erste Spectre x360, ein Convertible, bei dem das Display um 360 Grad klappt.

Die Jahre danach

Bis 2019 folgten x360 in 13 und 15 Zoll mit Kaby-Lake- und Core-Prozessoren der achten und zehnten Generation. Im Oktober 2018 kam das Spectre Folio. Ab 2020 gab es 14 und 16 Zoll, später ein einzelnes x360 mit 13,5 Zoll. Im September 2023 präsentierte HP das Spectre Fold, einen faltbaren Dreifach-Rechner. Ende 2023 und 2024 erschienen die ersten x360-Modelle mit Intel Core Ultra, etwa mit dem Core Ultra 7 155H.

Das Ende der Marke

2024 begann HP, die Spectre zugunsten der KI-Laptops der Omni-Reihe auslaufen zu lassen. Laut Wikipedia wurden die letzten Spectre-Modelle bis Juli 2025 verkauft, als die OmniBook-Ultra-Reihe sie ersetzte. HPs eigener Rückblick bestätigt die Zuordnung: OmniBook Ultra ist der Spectre-Nachfolger. Die Quelle reicht nur bis Juli 2025, über die Lage Anfang 2026 liegen daraus keine Angaben vor; ein Überblick von Windows Central vom 27. Mai 2026 führt Spectre jedoch als ausgemustert, aber noch als Altbestand erhältlich.

Für Besitzer gilt: Treiber, BIOS-Updates und Garantie laufen unabhängig vom Namenswechsel weiter. Nützlich ist das Tool HP Support Assistant (eigener Eintrag), das Updates für die Seriennummer findet.

Wer ein gebrauchtes Spectre kaufen möchte, findet oft gute Displays und Verarbeitung, sollte aber auf Akkuzustand, Ladegrenze und Kühlung achten. Bei Convertibles mit OLED lohnt außerdem ein Blick auf Einbrennspuren. Der Preisabstand zu aktuellen OmniBook-Ultra-Geräten ist häufig groß, die Leistungsunterschiede in der Alltagsnutzung jedoch kleiner als erwartet.

Wichtig ist auch die Unterscheidung vom Spectre Fold: Das faltbare Gerät von 2023 war ein Nischenprodukt mit eigenem Zubehör. Für Reparaturen und Ersatzteile lohnt sich bei solchen Spezialmodellen der frühe Blick in die Herstellerunterlagen, weil Teile schwerer zu bekommen sein können.

Für wen passt das?

  • Besitzer eines Spectre x360, die Support und Nachfolger suchen
  • Gebrauchtkäufer von Premium-Convertibles
  • Alle, die die Linie Spectre, Dragonfly, Ultra einordnen wollen