Unabhängiges Ratgeber-Magazin · kein Angebot der HP Inc.

Laptops

HP Victus

Kurz eingeordnet: Victus ist HPs günstigere Gaming-Reihe seit 2021, Nachfolger von Pavilion Gaming, und blieb 2026 mit einem 15,6-Zoll-Modell im Programm, während OMEN unter HyperX läuft.

Steckbrief HP Victus
HerstellerHP Inc.
KategorieGaming-Laptops und -Desktops der Mittelklasse/Einstiegsklasse
Einführung2021, ersetzt Pavilion Gaming
PositionierungUnterhalb von OMEN; Konkurrenz: Dell G, Lenovo LOQ, Acer Nitro, ASUS TUF
Modell 2026Victus 15 (15,6 Zoll, Full HD, 144 Hz)
Prozessoren/GPUAMD Ryzen 8000 oder Intel 13. Generation; RTX 2050 bis RTX 4060 oder Radeon RX 6550M
Akku52,5 bis 70 Wh
MarkenfrageHeise nennt keinen Plan für Victus nach der OMEN-HyperX-Fusion
StatusFortgeführt, Zukunft der Marke offen

Nachfolger der Spiele-Pavilion

Victus wurde 2021 eingeführt, um die Reihe Pavilion Gaming abzulösen. Letztere war erst 2020 als Budget-Linie in Laptop- und Desktop-Form gestartet und hatte die Vorgängerreihe „Phoenix“ ersetzt. Victus erhielt eine eigene Marke, damit sich preisgünstige Spieler-Notebooks von den teureren OMEN-Geräten abgrenzen.

Was Victus bietet

Victus-Geräte zielen auf Einsteiger und Preis-Leistungs-Käufer. Als Konkurrenz nennt Wikipedia Dell G, Lenovo LOQ, Acer Nitro und ASUS TUF. Auf der CES 2026 zeigte HP laut Croma ein Victus 15 mit 15,6-Zoll-Full-HD-Display bei 144 Hz, AMD-Ryzen-8000- oder Intel-Prozessoren der 13. Generation, Grafikkarten von der RTX 2050 bis zur RTX 4060 oder einer Radeon RX 6550M und einem Akku zwischen 52,5 und 70 Wattstunden. Eine verbesserte Version sollte im Mai folgen. Das Modell ist damit technisch eher ein Dauerläufer als ein Neuling.

Ein Überblick von Windows Central (Stand 27. Mai 2026) führt Victus als Budget-Option mit 15,6 Zoll, während die OMEN-Reihe aus MAX 16, Transcend, Slim und OMEN 14/16 besteht.

Unklare Zukunft

Mit der Zusammenführung von OMEN und HyperX Anfang 2026 stellt sich die Frage nach dem Schicksal von Victus. Heise berichtet nur, dass die OMEN-Familie unter HyperX läuft, und merkt an, Victus werde zuletzt nur noch für ein einziges 15-Zoll-Einsteigermodell genutzt; die Mittelklasse heiße seit dem Modelljahr 2025 OMEN. Zur Zukunft der Marke macht die Quelle keine Aussage. Wer Victus kauft, sollte also eher mit einem auslaufenden als mit einem wachsenden Segment rechnen.

Kaufempfehlung in der Sache: Prüfen Sie Display (Helligkeit, Panelart), Kühlung und Wartungsmöglichkeiten. Bei Einstiegs-Gaminggeräten sparen Hersteller gern an Tastatur, Display und Anschlussvielfalt. Ein Blick in Tests lohnt, da Benchmarks zeigen, wie weit die Grafikeinheit bei Dauerlast drosselt.

Für den Alltag außerhalb von Spielen gilt: Ein Victus eignet sich auch für Studium, Video- und Fotobearbeitung, ist aber schwerer und lauter als ein OmniBook. Wer Mobilität priorisiert, ist mit einer schlanken Stufe besser bedient.

Beim Preisvergleich sollte außerdem auf den Verkaufszeitraum geachtet werden: Die gleichen Victus-Modelle werden im Handel über viele Monate mit schwankenden Konfigurationen angeboten, sodass Speicher, SSD-Größe und Display genau verglichen werden müssen, bevor man zugreift.

Für wen passt das?

  • Einsteiger, die ein preisgünstiges Gaming-Notebook suchen
  • Käufer, die Victus und OMEN abgrenzen müssen
  • Besitzer, die Support-Informationen zu ihrem Gerät benötigen