Kurz erklärt: Ein Laserdrucker überträgt Toner mithilfe einer Bildtrommel und eines Lasers auf das Papier und schmilzt ihn mit Hitze fest; er punktet bei Text und hohem Volumen.
Der Vorgang erinnert an einen Kopierer: Eine Trommel wird elektrisch aufgeladen, ein Laserstrahl entlädt sie an den Stellen des späteren Druckbilds. Der Toner haftet nur an diesen Stellen, wird aufs Papier übertragen und in der Fixiereinheit durch Hitze und Druck angeschmolzen.
Wo Laser glänzt
Text ist randscharf, wischfest und kaum wasserempfindlich. Der Toner trocknet nicht ein, weshalb das Gerät auch nach Wochen ohne Nutzung sofort druckt. Das macht Laserdrucker zur Standardwahl im Büro.
Was dagegen spricht
- Anschaffung von Farblasern ist teurer
- Fotodruck wirkt flacher als beim Tintenstrahl
- Gerät ist größer und gibt beim Drucken Wärme ab
Monochrom-Laser sind die sparsamste Option für reine Textausdrucke. Der Seitenpreis richtet sich nach Tonerreichweite; nach der Norm ISO/IEC 19752 ermittelte Angaben der Hersteller erleichtern den Vergleich. Verschleißteile wie Trommel und Fixiereinheit sind bei manchen Modellen separat auszutauschen, bei anderen im Toner verbaut. Das beeinflusst die Folgekosten erheblich.
Farbe oder Schwarzweiß?
Wer ausschließlich Text und Tabellen druckt, ist mit einem Monochrom-Gerät günstiger bedient, denn es braucht nur eine Kartusche und ist häufig kompakter. Farblaser verlangen vier Tonerkartuschen und meist einen größeren Aufwand bei der Wartung. Für gelegentlichen Farbbedarf kann ein externer Druckdienst günstiger sein.
Zur Sicherheit gehört, den Raum gelegentlich zu lüften, weil Laserdrucker beim Betrieb feinste Partikel abgeben können. Standorte in kleinen, geschlossenen Zimmern vermeiden Sie am besten, besonders bei Dauerbetrieb.
Quelle: Wikipedia: Laserdrucker · Stand: Oktober 2026