Kurz erklärt: Ein Netzwerkdrucker ist über WLAN oder Ethernet direkt ins Netz eingebunden und kann deshalb von mehreren Computern, Smartphones und Tablets gleichzeitig genutzt werden.
Im Gegensatz zum USB-Drucker, der an einem einzigen Rechner hängt, besitzt der Netzwerkdrucker eine eigene Netzwerkschnittstelle und eine IP-Adresse. Jeder Teilnehmer im Netz kann ihm Aufträge schicken, ohne dass ein bestimmter PC laufen muss.
Anschlussarten im Überblick
Die meisten Haushaltsmodelle verbinden sich per WLAN, Bürogeräte haben zusätzlich oder ausschließlich einen Ethernet-Port. Kabelgebunden ist die Verbindung stabiler und für Geräte mit hohem Druckvolumen die bessere Wahl. WLAN genügt für gelegentliche Aufträge, sofern die Signalstärke am Standort reicht.
Einrichtung und Pflege
- Drucker ins Netz bringen (Bedienfeld, WPS oder App)
- Rechner und Mobilgeräte hinzufügen, per Systemdienst oder Treiber
- Adresse im Router reservieren, damit sie sich nicht ändert
Weil der Drucker im Netz offen steht, gehören Grundregeln der Absicherung dazu: Das Standard-Administratorpasswort der Weboberfläche ändern, Firmware aktuell halten und nicht benötigte Dienste abschalten. Das gilt besonders für Geräte mit Fax- oder Cloud-Funktionen. Zeigt der PC den Drucker als „offline“, obwohl er eingeschaltet ist, liegt häufig ein Adresswechsel oder ein Wechsel des WLAN-Bands zugrunde.
Fehlerbild „offline“
Meldet der Rechner, der Drucker sei offline, prüfen Sie nacheinander: Ist das Gerät eingeschaltet und im Netz? Antwortet die gespeicherte Adresse noch? Ein Ping auf die IP-Adresse zeigt, ob der Drucker erreichbar ist. Ist er es, entfernen Sie den Anschluss im Treiber und legen ihn mit der aktuellen Adresse neu an.
Zum Schluss ein Praxisbeispiel: Eine vierköpfige Familie teilt sich einen Drucker im Flur. Dank fester Adresse und Anbindung per WLAN drucken Laptop, Tablet und Handys ohne Kabel, und niemand muss den Rechner eines anderen anschalten.
Quelle: Wikipedia: Netzwerkdrucker · Stand: Oktober 2026