Kurz erklärt: RGB ist das additive Farbmodell aus Rot, Grün und Blau, mit dem Bildschirme, Kameras und Scanner Farben erzeugen oder erfassen.
Jedes Pixel auf dem Monitor besteht aus drei Subpixeln, die in unterschiedlicher Stärke leuchten. Mischt man alle drei voll, ergibt sich Weiß, sind alle aus, Schwarz. Gelb entsteht aus Rot plus Grün, Cyan aus Grün plus Blau.
Wertebereich
Üblicherweise erhält jeder Kanal 256 Stufen (0 bis 255), zusammen rund 16,7 Millionen Farben. Hex-Codes wie #FF8800 sind nur eine andere Schreibweise dieser Werte.
Verwandte Farbräume
- sRGB: Standard für Web und Büro
- Adobe RGB: größerer Umfang, wichtig für Fotografie und Druckvorstufe
- Display P3: breit und bei vielen aktuellen Geräten üblich
Scanner liefern ihre Daten in RGB, selbst wenn das Ziel ein Druck ist. Erst am Ende der Kette erfolgt die Umrechnung in die Druckfarben. Wird ein Foto ohne Farbprofil weitergegeben, interpretiert das Zielgerät es mit seinem Standard, meist sRGB, und die Farben erscheinen abweichend. Gleiche Farbmanagement-Einstellungen und kalibrierte Monitore verhindern solche Überraschungen weitgehend.
Bedeutung beim Scannen und Drucken
Scanner und Digitalkameras nehmen Bilder in RGB auf, Drucker rechnen sie in ihre eigenen Druckfarben um. Deshalb sehen Ausdrucke selten genau so leuchtend aus wie am Bildschirm. Helligkeit und Kalibrierung des Monitors beeinflussen die Wahrnehmung zusätzlich. Ein neutraler Raum ohne starkes Farblicht erleichtert die Beurteilung.
Beim Teilen von Fotos im Web ist sRGB die sicherste Wahl, weil Browser und Geräte es einheitlich anzeigen. Exportieren Sie Bilder mit diesem Profil, wenn Sie sicher sein möchten, dass die Farben beim Betrachter ankommen.
Quelle: Wikipedia: RGB-Farbraum · Stand: Oktober 2026