Kurz eingeordnet: HP All-in-One-PCs bauen Rechner und Bildschirm in ein Gehäuse; privat heißen sie seit der Umstellung OmniStudio, geschäftlich EliteStudio und ProStudio, die Pavilion-Desktops endeten im November 2025.
| Hersteller | HP Inc. |
|---|---|
| Kategorie | All-in-One-Computer (Display und PC in einem Gerät) |
| Privatnutzer-Name | OmniStudio (Tier X, 5, 7 u. a.), ersetzt Pavilion- und Envy-All-in-Ones |
| Business-Namen | EliteStudio 8 (23,8 und 27 Zoll) und ProStudio 4 (23,8 Zoll, Touch) |
| Beispiel 2026 | OmniStudio X 27 Zoll, QHD, 120 Hz, 450 Nit, optional RTX 5050 (CES 2026) |
| Pavilion-Desktops | Verkauf bis November 2025, ersetzt durch OmniDesk |
| Anschlüsse OmniStudio X | Zwei Thunderbolt-4-Ports, 5-MP-Kamera, Lautsprecher mit DTS:X Ultra |
| Zielgruppe | Büro am Schreibtisch, Familie, Kreative |
| Status | Neu strukturiert; alte Namen auslaufend |
Zwei Geräte in einem
All-in-One-PCs sparen Platz und Kabel: Rechenwerk, Bildschirm, Kamera und Lautsprecher sitzen im gleichen Gehäuse. HP bietet solche Geräte für Privatkunden und Unternehmen an. Die Namen wechselten 2024 und 2025 mit der Marken-Neuordnung, die HP im Mai 2024 verkündete. Heise fasst es so zusammen: Bei Verbraucherrechnern heißen die All-in-Ones künftig OmniStudio, die klassischen Desktops OmniDesk.
Die Namen im Überblick
Für Privatnutzer gilt die Stufenlogik der Omni-Marke: OmniStudio 5, 7, X und so weiter. Für Business-Kunden gibt es EliteStudio (laut HP-Seite mit der Stufe 8 in 23,8 und 27 Zoll) und ProStudio 4 mit 23,8-Zoll-Touchdisplay. Die älteren Pavilion-Desktops wurden bis November 2025 verkauft und dann durch OmniDesk ersetzt, wie Wikipedia vermerkt. Ob einzelne Pavilion-All-in-Ones noch im Handel auftauchen, hängt vom Restbestand ab; ein Care-Pack-Eintrag auf der HP-Seite führt Pavilion All-in-One und OmniStudio X gemeinsam auf, was die Überschneidung zeigt.
Ein aktuelles Beispiel ist die überarbeitete OmniStudio X 27, die Notebookcheck am 5. Januar 2026 zur CES beschrieb. Das 27-Zoll-IPS-Display hat QHD-Auflösung, 120 Hz, 450 Nit Helligkeit und deckt 100 Prozent DCI-P3 und Adobe RGB ab. Optional steckt eine Nvidia RTX 5050 im Gerät, dazu bis 32 GB DDR5, bis 2 TB PCIe-Gen-5-Speicher, zwei Thunderbolt-4-Anschlüsse, eine 5-Megapixel-Kamera und Lautsprecher mit DTS:X Ultra. HP nannte den Prozessor nicht; Preise und Termine fehlten.
Vor- und Nachteile
Pluspunkte sind die aufgeräumte Optik und die einfache Aufstellung. Nachteilig ist die eingeschränkte Aufrüstbarkeit: Display und Rechner lassen sich nicht getrennt tauschen, und Kühlung sowie Leistung sind durch das flache Gehäuse begrenzt. Fällt der Bildschirm aus, ist oft der ganze Rechner betroffen.
Wer mehr Leistung oder Flexibilität möchte, nimmt einen separaten Desktop mit eigenem Monitor, was auch die Wahl von Größe, Panel und Auflösung freigibt. Für Büro, Homeoffice und Familie reicht ein All-in-One meist völlig aus. Ein Blick auf Anschlüsse lohnt: HDMI-Eingang ist bei vielen All-in-Ones nicht vorhanden, sodass das Gerät nicht als Monitor für einen Laptop dient, wenn dies nicht ausdrücklich ausgewiesen ist.
Beim Kauf lohnt außerdem ein Blick auf Display und Garantie: Ein Touchscreen verändert den Alltag stärker als ein schnellerer Prozessor, und die Garantiedauer sowie der Abholservice entscheiden, wie aufwendig ein Defekt wird. Care-Packs für Pavilion-All-in-Ones und OmniStudio X führt HP deshalb gemeinsam auf.
Für wen passt das?
- Käufer mit wenig Platz, die ein aufgeräumtes Schreibtischgerät wollen
- Besitzer älterer Pavilion- oder Envy-All-in-Ones, die Nachfolger suchen
- Büros, die zwischen EliteStudio und ProStudio wählen