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Verbindung & Netzwerk

WPS

Kurz erklärt: WPS (Wi-Fi Protected Setup) ist ein Verfahren, mit dem sich ein Gerät per Tastendruck oder PIN am WLAN-Router anmeldet, ohne dass das Passwort von Hand eingegeben werden muss.

Gerade bei Druckern ohne Tastatur und mit kleinem Display ist die Passworteingabe mühsam. WPS wurde entwickelt, um diesen Schritt zu verkürzen. Man startet am Router die Kopplung und am Drucker innerhalb kurzer Zeit die passende Funktion, den Rest erledigen die Geräte untereinander.

Zwei Varianten, ein Haken

Am häufigsten wird die Push-Button-Methode genutzt: Taste am Router drücken, Taste am Drucker drücken, nach etwa zwei Minuten ist das Fenster geschlossen. Die PIN-Methode übermittelt eine Ziffernfolge. Gerade sie gilt als angreifbar, weil sich die PIN systematisch durchprobieren lässt. Viele aktuelle Router haben die PIN-Funktion deshalb deaktiviert oder ganz entfernt.

Wann sich WPS lohnt

Wenn der Router eine WPS-Taste besitzt und der Drucker ein entsprechendes Menü, ist die Einrichtung in einer halben Minute erledigt. Tipp: Aktivieren Sie WPS am Router nur für den Moment der Kopplung. Dauerhaft eingeschaltet vergrößert es die Angriffsfläche unnötig.

Klappt die Verbindung nicht, liegt es oft an einem Router, der WPS nur im 2,4-GHz-Band anbietet, während der Drucker das 5-GHz-Netz sucht, oder an Sicherheitseinstellungen wie WPA3, die manche ältere Drucker nicht unterstützen. Dann bleibt die klassische Eingabe des Netzwerknamens und Passworts über das Bedienfeld oder eine Smartphone-App.

Kurzablauf Schritt für Schritt

Zuerst am Drucker im Netzwerkmenü die WPS-Verbindung per Tastendruck auswählen, dann innerhalb von etwa zwei Minuten die WPS-Taste am Router drücken. Blinken die Lämpchen und bleibt das WLAN-Symbol am Drucker dauerhaft an, steht die Verbindung. Anschließend lohnt ein Testdruck und das Notieren der vergebenen IP-Adresse für spätere Fälle.

Quelle: Wi-Fi Alliance: Wi-Fi Protected Setup · Stand: Oktober 2026