Kurz erklärt: Farbstofftinte besteht aus gelösten Farbstoffen, die in das Papier einziehen; sie liefert leuchtende Farben und weiche Verläufe, ist aber weniger wasserbeständig als Pigmenttinte.
Die Farbmoleküle sind in der Flüssigkeit vollständig gelöst, ähnlich wie Zucker in Tee. Beim Auftragen wandern sie ins Papier und färben es ein. Dadurch entsteht ein sehr gleichmäßiges Farbbild.
Wo sie punktet
Fotos auf beschichtetem Papier wirken brillant, Farbübergänge sind fließend. Außerdem verstopft Farbstofftinte die Düsen weniger schnell, weil keine festen Partikel mitgeführt werden.
Wo sie schwächer ist
- Wasser und Feuchtigkeit lassen Farben verlaufen
- Sonnenlicht bleicht manche Farbtöne über Jahre aus
- Auf Normalpapier verläuft sie minimal, Kanten sind weicher
Für Fotos auf Hochglanzpapier ist sie die klassische Wahl, vor allem bei Fotodruckern mit sechs oder mehr Farben. Zum Archivieren schützen Sie Abzüge hinter Glas oder in Alben, damit Licht und Luft sie nicht zu schnell angreifen. Textdokumente im Alltag leiden nicht stark darunter, solange sie nicht nass werden. Meist steckt in handelsüblichen Heimgeräten eine Mischung beider Tintenarten, die der Hersteller auf Papier und Zweck abgestimmt hat.
Schutz der Ausdrucke
Fotos halten länger, wenn sie vor direkter Sonne und Feuchte geschützt sind. Geben Sie dem Ausdruck nach dem Druck einige Minuten Zeit zum Trocknen, bevor Sie ihn übereinanderstapeln oder in eine Hülle stecken. Hochwertiges Fotopapier mit Mikroporenschicht verbessert Trocknung und Haltbarkeit spürbar.
Gerade Einsteiger-Fotodrucker setzen auf Farbstoff, weil er preiswert ist und intensive Ergebnisse liefert. Wer jedoch Ausdrucke zum Verschenken oder Aufhängen plant, sollte Papier und Aufbewahrung gleich mitdenken.
Quelle: Wikipedia: Druckertinte · Stand: Oktober 2026