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Druckertechnik

Erste-Seite-Zeit

Kurz erklärt: Die Erste-Seite-Zeit (FPOT) misst, wie lange ein Drucker vom Start des Auftrags bis zur fertig ausgegebenen ersten Seite braucht, einschließlich Aufwärmphase.

FPOT steht für „first page out time“. Gerade bei Laserdruckern ist der Wert wichtig: Das Gerät muss erst die Fixiereinheit aufheizen und die Trommel in Betrieb nehmen. Zwischen dem Klick auf „Drucken“ und der Ausgabe können je nach Zustand einige Sekunden liegen.

Warum der Wert wichtig ist

Wenn Sie überwiegend einzelne Seiten ausdrucken, etwa Quittungen oder Tickets, bestimmt die Erste-Seite-Zeit den Eindruck von Schnelligkeit viel stärker als die Seiten pro Minute. Ein Gerät mit 30 ppm, aber zehn Sekunden Anlaufzeit, wirkt träger als eines mit 15 ppm und vier Sekunden.

Einflussgrößen

  • Bereitschafts- oder Ruhezustand: Aufwachen kostet Zeit
  • Auftragsgröße und Verarbeitung im Gerät
  • Verbindung: Kabel meist schneller als schwaches WLAN

Tintenstrahldrucker haben in der Regel kürzere Anlaufzeiten, da keine Fixiereinheit aufheizen muss. Dafür können Wartungszyklen zusätzlich Zeit verbrauchen. Hersteller geben die Zeit oft aus dem Bereitschaftsmodus an; aus dem Energiesparmodus dauert es länger. Beim Vergleich lohnt es sich zu schauen, welcher Zustand für die Angabe gemessen wurde.

Einfluss des Ruhemodus

Viele Geräte schalten nach kurzer Zeit in einen Sparmodus und brauchen beim Aufwecken einige Sekunden zusätzlich. Wer dem Drucker längere Bereitschaftszeiten erlaubt, verkürzt das Warten, zahlt aber mit höherem Stromverbrauch. Ein Kompromiss ist eine Ruhezeit von etwa fünfzehn bis dreißig Minuten.

Wer viel einzeln druckt, merkt den Unterschied sofort. Für Kassenbons oder Etiketten im Alltag ist eine kurze Anlaufzeit daher oft wichtiger als hohe Spitzengeschwindigkeit bei langen Dokumenten.

Quelle: Wikipedia: Drucker (Computer) · Stand: Oktober 2026